FESTIVAL FÜR ZEITGENÖSSISCHE DEUTSCHE CHOREOGRAPHIE IM FRÜHJAHR 2008

Vom 27. März bis zum 24. April fand am Moskauer akademischen Stanislawski- und Nemirowitsch-Danchenko-Musik-Theater und am Theater "Schule für Dramatische Kunst" das "Festival für zeitgenössische deutsche Choreographie" statt. Den Monat des deutschen Tanzes unterstützte Roland Berger Strategy Consultants im Rahmen ihrer „Counterparts-Initiative" mit dem Goethe-Institut.
Vom 27. März bis zum 24. April war die Fotoausstellung "Bettina Stöß: Tanzporträts" zu sehen. Gezeigt wurden Porträts von Künstlern aus der deutschen Tanzszene, darunter Fotos von Dominique Mercy, Polina Semionova und Sasha Waltz. Außerdem wurden am 28. und 29. März vom Deutschen Tanzarchiv Köln und der SK Stiftung Kultur zwei Seminare mit den Titeln "dancin' germany" und "far away from the other side" veranstaltet.

Auf dem Programm standen unter anderem zwei Gastspiele aus Deutschland. D’AVANT, eine Produktion der Schaubühne am Lehniner Platz Berlin präsentiert von Sasha Waltz & Guests in Koproduktion mit Les Ballets C. de la B./Gent, Festival de Marseille, Festivals le Carreau/Scène Nationale de Forbach und Théâtre de la Ville, Paris, sowie das Ballett ROMEO UND JULIA, Deutsche Oper am Rhein, Düsseldorf. Youri Vamos verlegt seine Romeo-und-Julia-Geschichte aus der italienischen Renaissance in die zwanziger Jahre des 20. Jahrhunderts, in die Zeit, in der auch Prokofjews Ballettmusik entstand. Zwei andere Choreographien von Youri Vamos sind “Le sacre du printemps” von Stravinsky und “Erda” von Peteris Vasks.

Youri Vamos deutet das heidnische Frühlingsopfer als ein Frühlingserwachen, Zur Musik des lettischen Komponisten Peteris Vasks hat Youri Vamos seine Ideen über das Schicksal in eine enorm kraftvolle Bildsprache übersetzt. Eines der Highlights des Festivals ist die mehrfach ausgezeichnete Aufführung von „Die Möwe“ in der Inszenierung von John Neumeier am 7. April. Die Moskauer Erstaufführung mit Solisten des Hamburg Balletts fand 2007 statt. Im Ballett "Die Möwe" werden Stücke von Schostakowitsch, Tschaikowski und Skrjabin gespielt. John Neumeier, Ballettdirektor, Chefchoreograf und Ballettintendant des Hamburg Balletts, agiert dabei nicht nur als Choreograph, sondern hat auch Bühnenbild, Kostüme und Lichtregie entworfen. Zur Aufführung mit anschließendem Empfang in der Oper laden Roland Berger Strategy Consultants das Goethe-Institut und das Moskauer akademische Stanislawski- und Nemirowitsch-Danchenko-Musik-Theater 250 hochrangige Gäste aus Kultur, Wirtschaft und Politik ein. Das Festival steht unter der Schirmherrschaft des deutschen Botschafters in Moskau, Dr. Walter Jürgen Schmid.

 

Choose country